Viele unterschätzen, wie zeitintensiv der Verkauf einer Immobilie ist!

Transparenz ist im Immobilienmarkt oft Mangelware. Gerade im Umzugsmarkt und im Immobilienhandel gibt es viele Unklarheiten.

Der gesamte Immobilienmarkt ist breit gefächert und das macht die Sache sehr unübersichtlich. Umzug, Wohnungssuche, Hausbau, Finanzierung oder auch Immobilienverkauf – Themen, bei denen es häufig um viel Geld geht. Ein Haus bauen oder kaufen werden die allermeisten von uns höchstens einmal in ihrem Leben. Da möchte man sicherstellen, sich wirklich umfassend informiert zu haben und das beste Angebot zu finden. Genau da setzen wir von Blickfang Immobilien & Homestaging an.

Gerade im Umzugsmarkt und im Immobilienhandel gibt es viele Unklarheiten. Von Umziehenden erreichen uns immer wieder die gleichen Fragen: Lohnt sich ein Umzugsunternehmen? Was kostet das überhaupt? Und wie erkenne ich, ob ich ein seriöses Unternehmen gefunden habe oder ob ich ab­gezockt werde? Kaum ein Umzugsanbieter gibt seine Preise öffentlich an – das ist oft auch gar nicht umsetzbar, denn hier geht es um eine individuelle Dienstleistung, deren Preis sehr von den Details abhängt. Hohe Preisunterschiede sind somit quasi vorprogrammiert. Da hilft oft nur ein Vergleich.

Im Immobilienmarkt sieht die Lage ähnlich aus: Die vielen Facetten eines Immobilienverkaufs und regelmäßige Gesetzesänderungen machen den Markt schwer durchschaubar. Die leider immer noch vereinzelten schwarzen Schafe der Branche tun ihr Übriges.

Käufer und Verkäufer stellen sich dabei meist ähnliche Fragen: Kann ich mein Haus selber verkaufen oder brauche ich einen Makler? Kann ich einem Online-Makler vertrauen? Wer muss die Provision zahlen? Welche Vertragsdetails sind wichtig? Und wie findet man einen geeigneten Käufer bzw. die passende Immobilie? Diese Unklarheiten sind auch nicht verwunderlich: Zum Beispiel gibt es zur Maklerprovision weiterhin keine klare gesetzliche Vorgabe, sondern lediglich „marktübliche Regelungen“, von denen aber nur allzu häufig frei nach Angebot und Nachfrage abgewichen wird.

Ein großer Vorteil der Einführung des Bestellerprinzips ist die gewonnene Klarheit beim Prozess des Immobilienverkaufes. Käufer müssen zukünftig nicht mehr über die Höhe der Courtage verhandeln und sparen sich die Kosten für den Makler. Allerdings sollte ein Makler ein unabhängiger Vermittler zwischen Käufer und Verkäufer sein. Doch kommt das Bestellerprinzip, ist der Makler nur noch für den Verkäufer tätig. Damit gibt er seine unvoreingenommene Vermittlerposition auf.

Darüber hinaus ist eine wirkliche finanzielle Entlastung der Käufer nicht zwingend die Folge. Es ist zu befürchten, dass Verkäufer die Kosten für die Courtage einfach auf den Kaufpreis aufschlagen. Das kann im Endeffekt sogar zu höheren Kosten für den Käufer führen, da ein höherer Kaufpreis auch die Grunderwerbsteuer erhöht. Wir glauben deshalb nicht, dass das Bestellerprinzip die erhoffte Entlastung für den angespannten Immobilienmarkt bringt, zumindest nicht in dem Ausmaß, wie es seitens der Befürworter gerne behauptet wird.

Ist der Verzicht auf einen Immobilienprofi eine sinnvolle Alternative für Immobilienverkäufer?

Aus unserer Sicht ist es keine Alternative. Denn das setzt voraus, dass Privatverkäufer sich intensiv mit rechtlichen Themen, vertraglichen Besonderheiten und der Vermarktung der eigenen Immobilie auseinandersetzten. Viele unterschätzen, wie zeitintensiv der Verkauf einer Immobilie ist. In halbwegs beliebten Wohnregionen ist es häufig kein großes Problem, Kaufinteressenten zu finden. Doch dies ist nur der erste Schritt eines Immobilienverkaufs.

Wie präsentiere ich meine Immobilie am besten? Wie sichere ich die Liquidität des Kaufinteressenten? Ist der Kaufvertrag rechtssicher? Was ist, wenn der Kaufinteressent in letzter Minute nachverhandeln möchte? Seriöse Makler sind gleichzeitig Immobilien- und Verkaufsprofis. Sie wissen, worauf es beim Verkauf ankommt, wo Stolpersteine lauern und was den potenziellen Käufern besonders wichtig ist.